grüne Blätter

In der Natur tolles erleben!

Mömlingen hat eine wunderbare Landschaft und liegt idyllisch im Mümlingtal am Rand des Odenwaldes. Der Wald, die leichten Hügel, die Täler, der Basalt, Eisenerz und Sandstein beschreiben die natürlichen Gegebenheiten in Mömlingen. Aber auch seltene Orchideenarten, Salamander, Frösche und Falken sind hier zu finden.

Wir wollen mit dem Königswalderlebnis unsere Natur den Besuchern näherbringen.

Die Idee wurde Anfang 2010 bei einem Treffen engagierter Bürger im Rathaus geboren:

 

 

 

Biwakplatz:

Der Biwakplatz ist das Kernstück der Idee. Der idyllisch mitten im Wald gelegene Platz, der zum Zelten und den Aufenthalt vorgesehen ist, führt den Besucher zurück in die Natur. Die steilen Steinbruchwände geben ein imposantes Bild im Hintergrund. Der Platz bietet durch die verschiedenen Ebenen ein kleingliedriges System, welches zum Spielen animiert. Die große Feuerstelle mit dem Platz für ca. 100 Personen bietet ausreichend Raum für Lagerfeuerabende.

Scheune:

Ein Zeltplatzaufenthalt findet nicht nur bei gutem Wetter statt. Wenn es regnet, sind die Zelte und die Wäsche schnell feucht und klamm. Die Scheune mit 13 x 7 m² Grundfläche bietet genug Raum, auch bei schlechtem Wetter zu essen, zu spielen, zu singen und was einem sonst noch einfällt. Durch den Strom-, Wasser- und Abwasseranschluss kann sie auch als kleine Küche genutzt werden. Außerhalb der Saison, oder wenn sie frei ist, kann sie auch für private Feiern genutzt werden.

Gruselpfad:

Der Wald ist schon immer ein Ort, der die Phantasie des Menschen anregt. „Und sind von Mondenstrahle Gnomen und Elfen erwacht…“ heißt es in einem bekannten Lied. In einem naturbelassenen Waldstück erwartet euch ein Weg der an Hänsel und Gretel erinnert. In einer Kiste findet ihr Utensilien und eine Geschichte, die die nächtliche Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt.

Sanitärgebäude:

Zentral zwischen Grillplatz und Biwakplatz befindet sich ein modernes Gebäude zur sanitären Versorgung des Freizeitgeländes. Mit Toiletten und Duschen getrennt für Jungen und Mädchen, einer separaten behindertengerechten Toilette, einem Aufenthaltsraum sowie einer Küche bietet dieses Haus alles, was gebraucht wird. Auf dem Spitzboden können Materialien gelagert werden, aber es kann auch übernachtet werden. So bietet dieses Gebäude auch außerhalb der Saison die Möglichkeit zur Übernachtung für Gruppen, die zum Beispiel Mömlingen besuchen wollen oder einfach auf der Durchreise sind.

KiMSt:

Kunst im Mömlinger Steinbruch bedeutet dieses Kürzel. Auf vier bis sechs Stationen sollen im Wald verteilt künstlerische und handwerkliche Aktivitäten angeboten werden. Je nach Möglichkeiten werden hier alle zwei Jahre Workshops oder auch Vorführungen angeboten. Von Steinmetzen, über Holzschnitzereien, Malerei, Tonformen aber auch Schmiedearbeiten können Künstler aus der Region oder von weiter her den Besuchern zeigen, was sie können und die Besucher können ausprobieren, wie schwierig dies ist.

Grillplatz:

Auf dem Grillplatz stehen zwei größere Holzbauten, in denen man urig in der Natur vor herrlicher Kulisse grillen kann. Ein Grillrost kann ausgeliehen werden und einem wunderschönen Tag oder Abend steht nichts mehr im Wege. Die Landschaft, die Flora und Fauna in der Umgebung sind so interessant, dass die Kinder sicher keine Langeweile haben werden. Mit der neu errichteten Toilette ist auch der „Spatengang“ nicht mehr erforderlich.

Sedimentspielplatz:

Die meisten Besucher des Buntsandstein-Odenwaldes kennen die Strukturen des Sandsteins aus den Bausteinen der Häuser, aus Steinbrüchen oder aus Steinen am Wegesrand, doch nicht deren Kontext im Rahmen dynamischer geologischer Prozesse während der Ablagerung des Sediments.

Mit dem Sedimentspielplatz sollen die Prozesse der Sedimentologie den Nutzern nähergebracht werden. Die meisten der fluviatilen Sedimentstrukturen lassen sich durch einfache Versuche selbst simulieren.

In drei verschiedenen Versuchsaufbauten werden Ablagerungs- und Abtragungsprozesse, die zur Entstehung der heutigen Sandsteinkulisse geführt haben, mit unterschiedlichen Sandfraktionen, Silt und Ton nachgestellt:

  • Sedimentationszylinder
  • Rippelwanne
  • Erosionsrinne

 

Am Ende dieser spielerischen Auseinandersetzung ergibt sich für den Besucher ein Bild der Fazies zur Buntsandstein-Zeit:

Wüstenhaftes Klima mit einzelnen Flutereignissen und daraus resultierenden kurzlebigen, großen Flusssystemen.

 

Eine Vielzahl von Fragestellungen lässt sich dadurch beantworten, dass der Besucher selbst zum experimentellen Sedimentologen wird und die produzierten mit den tatsächlichen Strukturen im Steinbruch vergleicht.

 

Der „Sedimentspielplatz“ eignet sich besonders für Schulklassen als außerschulischer Lernort und für Familien mit Kindern.

 Jugend für Jugend:

Das Gelände im alten Steinbruch im Königswald bietet eine wunderbare Kulisse für kulturelle Ereignisse. 2004 wurde dies beim "klingenden Steinbruch" deutlich. Ob Musikgruppen, kabarettistische Darbietungen oder Filmvorführungen gewinnen sie durch die Naturbühne als Kulisse an Atmosphäre und Flair. Jugendliche werden für Jugendliche jährliche Events veranstalten, die ein unvergessliches Erlebnis werden können.

Teamparcours:

Zur vorläufigen Abrundung des Angebotes wird hier ein Rundkurs angeboten, der Jugendliche aber auch Erwachsene zur Erkenntnis führen soll, dass der Zusammenhalt in der Gruppe das Wichtigste Im Leben überhaupt ist. „Allein kommt man schneller voran, gemeinsam kommt man weiter.“

An 12 Stationen wird der Teamgeist geprüft und entwickelt. Durch einen Betreuer wird die Gruppe beobachtet und bewertet. Dabei geht es letztendlich nicht um die maximale Punktzahl, sondern um die persönliche Entwicklung beispielsweise Teamfähigkeit und Kommunikation, welche heute besonders wichtig sind.

 Im ungenutzten Gelände um den alten Steinbruch ist etwas >Tolles durch die Zusammenarbeit Vieler entstanden. Schon die Errichtung des Angebotes war ein Kristallisationspunkt für viele Mömlinger Jugendliche aber auch von unseren Freunden aus La Rochette. Mömlingen kann stolz auf das Geleistete sein. Seien es die vielen ungezählten ehrenamtlichen Stunden die geleistet wurden, die Bereitschaft des Gemeinderats dem Projekt zuzustimmen, die Spenden des Gemeinderates für das Mobiliar, die Mithilfe der Vereine, Geldspenden der Gewerbetreibenden, Sachspenden in Form von Baumaterialien, Getränken und Essen für die Helfer und die Bereitschaft der Projektgruppe den Betrieb und die Unterhaltung des Königswalderlebnisses sicherzustellen. Ich bin mir sicher, dass dieses Projekt lebendig fortgeführt wird und eine dynamische Entwicklung haben wird. Angebote werden wegfallen und neue werden hinzukommen. Es ist unser Königswalderlebnis.